Zitat aus der Zeitschrift Kommunal:
„Bund und Länder wollen die Risiken stärker auf die Bürger verlagern und damit die zunehmende Vollkasko-Mentalität beenden.“
Hallo alle zusammen!
Da fragt man sich als Bürger natürlich schon: Wofür zahlen wir eigentlich Steuern und Abgaben, wenn wir gleichzeitig immer mehr selbst regeln sollen?
Ganz so einfach ist die Antwort nicht. Mit unseren Steuern werden Schulen, Straßen, Feuerwehr, Polizei, Verwaltung und viele weitere öffentliche Aufgaben finanziert. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass der Staat jedes persönliche Risiko vollständig übernehmen kann oder soll. Mit der viel diskutierten „Vollkasko-Mentalität“ ist gemeint, dass jeder wieder stärker selbst vorsorgen soll – beispielsweise bei Elementarschäden oder der privaten Altersvorsorge. Gleichzeitig erwarten viele Menschen zu Recht, dass der Staat in außergewöhnlichen Krisen oder Katastrophen weiterhin verlässlich an ihrer Seite steht.
Als Bürgermeister sehe ich meine Aufgabe darin, die Interessen unserer Bürger zu vertreten. Eigenverantwortung ist wichtig – keine Frage. Genauso wichtig ist aber, dass der Staat seine Kernaufgaben zuverlässig erfüllt und die Belastungen der Bürger in einem vernünftigen Verhältnis zu den Leistungen stehen. Denn Eigenverantwortung funktioniert nur dort, wo die finanziellen Möglichkeiten überhaupt vorhanden sind. Wer bereits immer höhere Steuern, Abgaben und Lebenshaltungskosten stemmen muss, empfindet zusätzliche Vorsorge oft eher als weiteren Stein im Rucksack. Deshalb sollte die Politik ehrlich sagen, welche Aufgaben der Staat künftig übernimmt – und welche eben nicht.
Aber genug Bundespolitik – kommen wir lieber zu den Dingen, bei denen wir vor Ort tatsächlich etwas bewegen können. Und das macht bekanntlich auch deutlich mehr Spaß!
Straßenbaumaßnahme Kleindittmannsdorfer Straße
Geschafft – und sogar eine Woche früher als geplant!
Nachdem am 20. und 21. Juli die Asphaltdecke im zweiten Bauabschnitt eingebaut wurde, konnten anschließend noch die restlichen Bankett- und Pflasterarbeiten sowie die obere Zufahrt zu den Wohnblöcken fertiggestellt werden. Damit konnten wir die Baumaßnahme eine Woche früher als geplant abschließen. Das erlebt man im Straßenbau schließlich auch nicht alle Tage.
Eigentlich wollten wir, dass der Landkreis den Kreuzungsbereich der Kreisstraße gleich mit grundhaft saniert. Wer dort regelmäßig unterwegs ist, kennt die deutliche Delle und die zahlreichen Risse im Asphalt. Leider wurde dies aus finanziellen Gründen abgelehnt. Damit der Übergang trotzdem nicht zur kleinen Offroad-Strecke wird, haben wir auf Kosten der Gemeinde den Asphalt noch etwa einen Meter in den Kreuzungsbereich hinein erneuern lassen. Ganz perfekt ist es zwar noch nicht – aber deutlich besser als vorher.
Mein herzlicher Dank gilt dem Planungsbüro ITAV, der Firma Bistra Bau, der Wasserversorgung Bischofswerda sowie Sachsen Netze für die gute Zusammenarbeit und die termingerechte Umsetzung. Ebenso danke ich der Lichtenberger Agrar GmbH & Co. KG, der Firma Elektroanlagen Drescher und natürlich allen Anwohnern für ihre Geduld, die zusätzlichen Fahrkilometer und das verständnisvolle Ertragen des zeitweiligen Baulärms.
Und ein kleines Dankeschön geht auch an diejenigen, die wenigstens ein paar Umleitungsschilder stehen gelassen haben – offenbar waren sie für manche doch nicht ganz so verlockend als Souvenir.
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Pumpwerk braucht dringend eine Generalüberholung
Auch unser Abwasserpumpwerk in der Großröhrsdorfer Straße ist inzwischen in die Jahre gekommen.
In den 90er-Jahren verbaute verzinkte Stahlrohre und verschiedene Bauteile haben mittlerweile ordentlich Rost angesetzt – oder sich gleich ganz verabschiedet. Hinzu kommen zwei neue Pumpen, ein neuer Absperrschieber sowie eine Molchschleuse.
Die Zugangstreppe verdient ihren Namen übrigens kaum noch: Von den Sprossen sind praktisch nur noch die oberen übriggeblieben – der Rest hat sich im Laufe der Jahre sprichwörtlich in Luft aufgelöst.
Da das Pumpwerk ohnehin immer wieder Probleme machte und gelegentlich ausfiel, nutzen wir jetzt den Straßenausbau gleich für eine umfassende Sanierung. Die Mittel sind im Haushalt eingeplant, und die Firma Veolia, die unsere Abwasseranlage betreibt, wird die Arbeiten zeitnah ausführen.
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Die Sonne hilft uns beim Stromsparen
Die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach unserer Kita Entdeckerland ist inzwischen montiert und macht genau das, was sie soll: Sie produziert fleißig Strom und hilft dabei, die Energiekosten zu senken.
Vielen Dank an die Firma Elektroanlagen Drescher für die schnelle und zuverlässige Umsetzung.
Jetzt darf die Sonne gern noch ein bisschen Überstunden machen.
Das Gemeindeamt braucht eine Schönheitskur
Auch unser Gemeindeamt kommt langsam in ein Alter, in dem hier und da etwas Kosmetik notwendig wird. In den 90-er Jahren wurde die Fassade zwar grundhaft erneuert und trotzdem weißt sie jetzt schon erhebliche Schäden auf.
Auf der Hofseite und am Giebel lösen sich Armierung und Putz zunehmend von der Fassade. Damit daraus keine größere Baustelle wird, müssen wir rechtzeitig handeln. Außerdem erhalten der Sockel und die Fensterlaibungen eine neue Beschichtung.
Die notwendigen Mittel wurden bereits im Haushalt eingeplant und der Auftrag vergeben. Jetzt warten wir noch auf die Zustimmung des Denkmalschutzamtes – denn unser Gemeindeamt steht bekanntlich unter Denkmalschutz.
Wenn alles klappt, beginnt die Firma Meisterwerk Bäckmann aus Lichtenberg im September mit den Arbeiten.
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Sitzecke am Dorfplatz rechtzeitig fertig
Pünktlich geschafft!
Der Förderverein Gemeinde Lichtenberg e. V. hat sein Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die Fördermittel gab es allerdings nur unter einer Bedingung: Alles musste bis Anfang August fertiggestellt, abgerechnet und bezahlt sein.
Gesagt, getan!
Die Firma Fleiro aus Lichtenberg hat die Arbeiten termingerecht und in hervorragender Qualität ausgeführt. Herzlichen Dank dafür!
Jetzt fehlen eigentlich nur noch schönes Wetter und viele Besucher, die die neue Sitzecke auch ausgiebig nutzen.
Das Weinstübchen in Kleindittmannsdorf geht in den Ruhestand
Am 24. Juli machten sich einige Gemeinderatsmitglieder gemeinsam mit ihren Partnern auf den Weg ins Weinstübchen.
Im Namen der gesamten Gemeinde und des Gemeinderates bedankten wir uns bei Sabine und Frank Höfgen für 35 Jahre herzliche Gastfreundschaft, gutes Essen und viele schöne Stunden, die unzählige Gäste dort verbringen durften.
Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir beiden vor allem Gesundheit, Glück und viele gemeinsame schöne Jahre.
Und wer weiß – vielleicht stellen die beiden ja irgendwann fest, dass Ruhestand auch ganz schön anstrengend sein kann.
Für unsere Gemeinde ist es jedenfalls sehr schade, dass nun auch die letzte Gaststätte ihre Türen geschlossen hat. Das hinterlässt eine Lücke – nicht nur auf der Landkarte, sondern auch im Dorfleben.
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Für heute soll es das erstmal wieder gewesen sein, ich wünsche euch allen noch schöne Sommertage und bleibt gesund und optimistisch!
Wir sehen uns zum Dorffest am 22.-23.August, nähere Infos findet ihr im Innenteil dieser Ausgabe.
Euer Bürgermeister
Thomas Wuttke