Einen schönen guten Tag an alle!

Ausbau Großröhrsdorfer Straße

Der Ausbau der Großröhrsdorfer Straße hat nun endlich begonnen.

Die Asphaltdecke des ersten Bauabschnitts wurde bereits abgefräst und entsorgt. Eigentlich hatten wir gehofft, ein paar Tonnen Material für die Instandsetzung von Wegen behalten zu können – das hätte uns an anderer Stelle geholfen. Leider war das Material so stark mit Schadstoffen belastet, dass daraus nichts geworden ist. Schade, aber Sicherheit geht nun einmal vor.

Zurzeit werden die Abwasseranschlüsse für die neuen Grundstücke auf dem Kirchenland verlegt. Außerdem müssen die Gas- und Trinkwasserleitungen teilweise erneuert bzw. umverlegt werden. Auch Regenwasserkanal, Strom und teilweise Telekommunikation kommen noch dazu.

Kurz gesagt: Erst kommen alle Leitungen in die Erde – und wenn das erledigt ist, dürfen wir endlich an die Straße selbst denken. Geduld ist hier also weiterhin gefragt.

Ausbau Kleindittmannsdorfer Straße (zur Agrar hoch)

Auch hier geht es Schritt für Schritt voran. Die neue Trinkwasser- und Abwasserleitung im oberen Bauabschnitt ist bereits verlegt. Zurzeit wird im ersten Bauabschnitt am Unterbau der Straße gearbeitet.

Man könnte sagen: Es wächst langsam, aber zuverlässig – fast wie ein guter Hefeteig.

Stand Bushaltestelle in Kleindittmannsdorf

Die Planung für die neue Bushaltestelle in Kleindittmannsdorf ist abgeschlossen. Die Fördermittel sind beantragt und auch die Anhörungen der öffentlichen Träger sind erledigt.

Jetzt heißt es: warten auf die Freigabe der Fördermittel, damit wir anschließend in die Ausschreibung gehen können. Mit dem Neubau der Bushaltestelle soll auch das alte Kühlhaus am ehemaligen Gasthof „Zur Linde“ verschwinden. Auch dafür gibt es Fördermittel. Über den weiteren Stand halte ich euch natürlich auf dem Laufenden – wie immer ohne lange Geheimniskrämerei.

 

Neuer Chef beim TSV 1886 Lichtenberg e.V.

Am 16. April fand die Mitgliederversammlung des TSV mit der Wahl eines neuen Vorstandes statt. Ich hatte bereits einige Wochen vorher angekündigt, nicht noch einmal als Vorstandsvorsitzender zu kandidieren.

Schweren Herzens habe ich mich – nach über 25 Jahren – entschieden, dieses Amt abzugeben. Nicht, weil ich keine Lust mehr habe, sondern weil es für unsere Gemeinde einfach die bessere Lösung ist. Bürgermeister und Vorsitzender des größten Vereins gleichzeitig zu sein, kann schnell zu Interessenkonflikten führen – und bevor es da Diskussionen gibt, gehe ich lieber einen Schritt zurück.

Der Verein steht sehr gut da – finanziell wie sportlich – und kann auf viele Erfolge zurückblicken. Für mich war es damals eine gute Entscheidung, den Vorstand zu übernehmen. Vor allem die bürokratische Arbeit wollte ich den Trainern und später auch den Abteilungsleitern abnehmen, damit diese sich um das kümmern konnten, was wirklich zählt: Sport, Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Aktuell hat der Verein 179 Mitglieder, davon 86 Kinder und Jugendliche – eine Zahl, auf die wir wirklich stolz sein können.

Ganz loslassen kann ich aber doch nicht – das gebe ich offen zu. Deshalb werde ich weiterhin im Vorstand mitarbeiten und unterstützend zur Seite stehen.

Erster Vorsitzender ist nun Stefan Gocht, sein Stellvertreter Toni Gastauer. Den Posten der Schatzmeisterin behält Silvia Schreiter, ebenso bleibt Thorsten Kutschmarski als Schriftführer mit an Bord. Als Beisitzer wurde Marie Klotsche und meine Wenigkeit gewählt. Als Rechnungsprüfer wurden Pamina Röbisch und Anett Wuttke gewählt, beide gehören dem Vorstand nicht an.

Ein besonderer Dank gilt Ralf Schreiter, der ebenso lange wie ich als zweiter Vorsitzender tätig war sowie Uwe Schulze, der als Beisitzer ausgeschieden ist. Beide haben viele Jahre Zeit und Herzblut investiert. Vielen Dank dafür!

Zum Glück bleiben beide dem Verein weiterhin als fördernde Mitglieder erhalten – ganz ohne geht es eben doch nicht.

 

Vorerst kein Geld aus der Sportmilliarde für den Neubau der Sporthalle in Lichtenberg

Nun steht fest: Für den Neubau unserer Sporthalle gibt es in der ersten Runde des Förderprogramms „Sportmilliarde“ leider kein Geld. Und damit sind wir nicht allein – kein einziges Projekt aus dem Landkreis Bautzen wurde bewilligt.

Bei einer achtfachen Überzeichnung des Programms war das leider keine große Überraschung. Trotzdem hatten wir bis zuletzt gehofft. Dieser kleine Funken Hoffnung ist nun erst einmal erloschen.

Zwar wurde bisher erst über etwa ein Drittel der Mittel entschieden, sodass es theoretisch noch zwei weitere Chancen gibt. Ehrlich gesagt bin ich da vorsichtig optimistisch – oder sagen wir lieber realistisch. Aber: Wir bleiben dran und reichen das Projekt wieder ein. Aufgeben ist schließlich keine Option. Unser Plan im Gemeinderat – zuerst die neue Sporthalle und danach der Umbau der alten Turnhalle zum Gemeindezentrum – muss damit erst einmal warten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

 

Kein Sparkassenmobil mehr in Lichtenberg

Das Sparkassenmobil wird ab dem 13.07.2026 Lichtenberg leider nicht mehr anfahren.

Der Grund ist schnell erklärt: Im Jahr 2025 wurde das Mobil durchschnittlich von nur einem Kunden pro Standzeit genutzt. Da kann man sich ausrechnen, dass sich das wirtschaftlich nicht lohnt.

Schön finde ich diese Entscheidung trotzdem nicht – vor allem, wenn sie ohne vorheriges Gespräch getroffen wird. Ich habe argumentiert, dass sowohl Standort als auch Zeit ungünstig waren (Mittagszeit ist nun einmal für viele schwierig). Mein Vorschlag war ein neuer Standort auf unserem neuen Dorfplatz und eine Verlegung in den Nachmittag. Nun will man zumindest überlegen, ob ein neuer Versuch möglich ist. Am Ende des bisherigen Vertrages wird jedoch vorerst festgehalten. Auch ein Entgegenkommen bei der Standmiete von 130 € im Monat konnte daran nichts ändern. Ich bleibe aber weiter dran – manchmal braucht es einfach einen zweiten Anlauf.

 

6. Simsontreffen in Lichtenberg

Das 6. Simsontreffen steht vor der Tür. Am Samstag, den 30. Mai, wird es in Lichtenberg wieder etwas lauter – und wahrscheinlich auch ein wenig voller. Dieses Treffen hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Highlight entwickelt. Rund 3000 Besucher werden wieder erwartet. Ich wünsche dem Verein viel Erfolg und vor allem viel Spaß bei diesem Treffen, ein begeistertes Publikum und viele gute Gespräche. Alles Weitere findet ihr auf der Titelseite dieser Ausgabe.

Und für alle, die mit Zweitaktgeruch und lauter Musik nicht ganz so viel anfangen können: Bitte habt ein wenig Nachsicht – es ist ja nur einmal im Jahr.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Wonnemonat Mai. Genießt die Sonne, die frische Luft und die vielen kleinen Momente, die den Alltag schöner machen.

Euer Bürgermeister

Thomas

 

Zurück